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  • Zukunftsorientierte Technologiekonzepte:
    Solarenergie und Dachbegrünung


    Dr. Franz Alt (D)
    Redakteur und Buchautor, Leiter der Zukunftsredaktion des Südwestrundfunks, Baden-Baden.
    Seit vielen Jahren setzt sich Dr. Franz Alt bei seinen öffentlichen Auftritten mit großem Engagement für die verstärkte Nutzung regenerativer Energiequellen ein. Als anerkannter Solarexperte wird er bei diesem Gründach-Kongress die besonderen Vorteile präsentieren, die die innovative Kombination von Dachbegrünung und Solaranlagen mit sich bringt.

  • Dachbegrünung als Baustein einer nachhaltigen Energiepolitik

    Prof. Dr. Maximilian Gege (D)
    Geschäftsführender Vorstand B.A.U.M. e.V., Hamburg
    Die Organisation B.A.U.M. setzt sich seit 20 Jahren für umweltbewusste Managementpraktiken bei deutschen Unternehmen ein. Da Klimawandel und Treibhausgas-Reduktion die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind, liegt ein besonderer Schwerpunkt der Aufklärungsarbeit auf der Nutzung nachhaltiger Technologien. Jedes Jahr stehen allein in Deutschland ca. 60 Millionen m² oftmals nur schlecht isolierte Flachdächer zur Sanierung an. Welchen enormen Beitrag die Dachbegrünung durch ihre isolierende Wirkung (Hitzeabschirmung nach innen, Wärmedämmung nach außen) für die Energiebilanz eines Gebäudes und damit für den Klimaschutz leisten kann, wird Prof. Dr. Gege in seinem Vortrag erläutern.

  • Hitzewellen in europäischen Städten

    Dr. Bettina Menne (I)
    Gesundheitsexpertin der World Heath Organisation (WHO), Sektion Europa
    Die katastrophalen Auswirkungen des Hitzesommers 2003 (mehr als 20 000 Tote in Europa) sind noch nicht in Vergessenheit geraten. Die WHO, Sektion Europa, hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben, die sich detailliert mit den gesundheitlichen Auswirkungen der zunehmenden globalen Erwärmung befasst. Folgende Fragen sind zu beantworten: Wie kann sich die Bevölkerung in den europäischen Metropolen bei sommerlichen Hitzewellen schützen und welchen Beitrag kann der nachhaltige Städtebau in diesem Zusammenhang leisten?

  • Der Beitrag von Gründächern zum Regenwassermanagement

    Klaus W. König (D)
    ist Vorstandsmitglied der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung (fbr) und gehört zu den Top-Fachleuten der Branche.
    Er berät Planungsbüros und Städte und wurde bereits zu zahlreichen Kongressen im In- und Ausland (u.a. UNO, Weltwasserforen in Den Haag und Kyoto) als Referent eingeladen. Bei steigenden Abwassergebühren und zunehmender Hochwassergefahr kommt dem Thema Regenwassernutzung heutzutage besondere Bedeutung zu. Klaus W. König wird deshalb in seinem Vortrag aufzeigen, wie sich Dachbegrünungen in moderne Regenwassermanagement-Systeme einbinden lassen und welche besonderen Synergieeffekte durch die Kombination von Dachbegrünung, Regenwasserspeicher (Zisterne) und Versickerungsanlagen entstehen. Dabei werden auch die technischen Aspekte intensiv berücksichtigt.

  • Kommunale Fördermöglichkeiten für Dachbegrünungen

     in Deutschland (Stuttgart)
     Klaus-Jürgen Evert, Garten- und Friedhofsamt, Stuttgart
     in Italien (Bozen)
     Dr. Paolo Abram, Italienischer Dachbegrünungsverband (A.I.VE.P.)

    Klaus-Jürgen Evert (D)
    Stellvertretender Amtsleiter des Garten- und Friedhofsamt, Stuttgart
    Die Stadt Stuttgart gehört zu den Pionieren im Bereich kommunaler Fördermaßnahmen für Dachbegrünungen. Bereits seit Mitte der 80er Jahre wird eine Palette unterschiedlicher Instrumente (Festsetzung in Bebauungsplänen, Gründach-Wettbewerbe, direkte finanzielle Zuschüsse, Begrünung städtischer Gebäude) eingesetzt, um die Dachbegrünung in der Stadtentwicklung zu etablieren. Das erfolgreiche Programm hat eine enorme Außenwirkung auf die umliegenden Kommunen und findet auch im Ausland großes Interesse (s. Vortrag G. Mark Gibb)

    Dr. Paolo Abram (I)
    Fachmann und Fachberater für Dachbegrünung, Gründungsmitglied des Italienischen Dachbegrünungsverbandes (A.I.VE.P.)
    Dr. Abram hat ein spezielles Verfahren entwickelt, dass es Kommunen erlaubt, bei der Bauleitplanung Flächenversiegelung und Kompensationsmaßnahmen (z.B. Dachbegrünungen) ausgleichend zu berücksichtigen. Erste praktische Erfahrungen mit diesem Modell wurden in der Stadtgemeinde Bozen in Italien gesammelt.

  • Internationaler Wissens- und Technologietransfer in der Dachbegrünung: BRD-USA

    G. Mark Gibb (USA)
    Geschäftsführer der Northern Virginia Regional Commission
    Die Northern Virginia Regional Commission pflegt seit fünf Jahren einen intensiven Erfahrungsaustausch im Bereich "best practices" für umweltpolitische, soziale und ökonomische Belange mit dem Verband Region Stuttgart. Insbesondere im Bereich Gründachtechnik und politische Fördermaßnahmen für Dachbegrünungen (s.a. Vortrag Klaus-Jürgen Evert) haben die langjährigen deutschen Erfahrungen maßgeblich dazu beigetragen, dass die Dachbegrünung in der Region Virginia zunehmend Verbreitung findet.